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Investment-Philosophie und -Prozess

Die Investment-Strategie und -Selektion basiert auf folgenden Pfeilern:

  • Fokus auf Risiko-Rendite: Auf Basis einer holistischen Risikoeinschätzung (Makro, Markt, Firma, rechtlich / Prozess) sicherstellen, dass das wahrgenommene Risiko in der Rendite reflektiert wird.
  • Fokus auf Relative Value: In Anbetracht der vielen Investmentmöglichkeiten jederzeit die potenziellen Investments untereinander und mit den bestehenden Allokationen auf Basis von Risiko- und Renditegesichtspunkten miteinander vergleichen.
  • Fokus auf Bewertung: Trotz ausschließlichen Investments in Fremdkapital-Instrumenten ist ein Verständnis des Wertes des Eigenkapitals der Firmen äußerst wichtig, um die Sicherheitsmarge zu verstehen („Value-Ansatz“).
  • Investment-These mit mehreren Katalysatoren: Ein Investment sollte nicht nur ein herausragendes Risiko-Rendite-Profil haben, sondern es sollten auch Auslöser identifiziert werden, die den Wert des Investments kristallisieren können.

Der Investment-Prozess ist zu einem hohen Maße Due Diligence getrieben und verlangt nach einer rigorosen Analyse der Investment-Möglichkeiten:

  • Beobachtung: Konstantes Monitoring der Sekundärmärkte, der wichtigsten Branchen und Branchentrends sowie der Firmen auf der Shortlist.
  • Ideengenerierung: Ausnutzung von langjährigen Kontakten zu Banken, Brokern, Anwälten und Beratern sowie Management-Teams zur Generierung von Ideen.
  • Bottom-Up-Due-Diligence: Aufbau von detaillierten Finanzmodellen, Gespräche mit Industrieexperten, Meetings mit Management soweit möglich sowie mit Wettbewerbern, Kunden und Zulieferern.
  • Investment-Entscheidung: Im Komitee im Rahmen der obigen Investment-Philosophie.
  • Monitoring: Branchen holistisch verfolgen, Sekundärmarkt-Einsichten von Brokern und Banken berücksichtigen, konstante Aktualisierung der Finanzmodelle, Meetings mit Management auf Quartalsbasis wo möglich.
  • Exit: strikte Disziplin beim Verkauf, sobald das Risiko-Rendite-Verhältnis unattraktiv geworden ist (d.h. der Zielpreis erreicht wurde und die Rendite gefallen ist, oder sich die Einschätzung des Risikos geändert hat), Kreativität bei den Exits, falls Sekundärmärkte einen Ausstieg nicht ermöglichen.

Wir erwarten, dass die Robus Capital stark an den Sekundärmärkten aktiv sein wird und hauptsächlich Instrumente zu einem Abschlag zum Nominalwert kauft und somit seine Rendite aus Kapitalerträgen und Zinseinkommen generiert.

Risiko-Management

Das Investment-Risiko wird auf mehreren Ebenen kontrolliert:

  • Investment-Komitee: Entscheidungen werden im Investment-Komitee auf Basis rigoroser Analyse getroffen.
  • Liquidität: es wird hauptsächlich in liquide Instrumente und nur in kleineren Beträgen in illiquide Instrumente (klein im Verhältnis zum ausstehenden Volumen des jeweiligen Instrumentes) investiert.
  • Diversifikation: Wir streben in unseren Portfolios einen mittleren Diversifikationsgrad von etwa 30 bis 40 Investments mit einer geschätzten Durchschnittsgröße pro Position von 3 % aufweisen.
  • Monitoring: Die Sekundärmärkte sowie die Entwicklung der Unternehmen und Trends der Branchen werden konstant beobachtet und sobald sich Risiko oder Rendite verschieben, werden Maßnahmen getroffen.
  • Hedging: In starken Marktverwerfungen wird der Manager versuchen, sowohl den Investitionsgrad der Vehikel zu reduzieren sowie Absicherungs-Strategien zu fahren.